2. Meisterschaftsrunde Herren - 22.10.2023
Juravipers – UHC Ajoie 7:3 (3:1)
Die Juravipers machen sich frühmorgens auf, um in den tiefen Jura zur zweiten Meisterschaftsrunde zu reisen. Päscu braucht eine Kopfwehtablette, Rudi und Jäggi noch ein bisschen Schlaf und alle anderen freuen sich kreuz und quer auf der Autobahn zum Tagesziel Pruntrut zu fahren. Dort werden wir von einem Dinosaurier herzlich empfangen. Gegen das Heimteam von Ajoie ist die Müdigkeit schnell abgelegt, Henzi fängt einen Befreiungsschlag des Gegners mit dem Fuss ab, der Ball kullert Rudi vor die Schaufel und dieser knallt den Ball emotionslos nach 30 Sekunden zum 1:0 für die Vipers in die Maschen. Ajoie ist bemüht mitzuspielen, aber allein mit Härte und Kampfgeist ist es nicht gemacht. Die Abschlüsse auf unser Tor lassen Goalie Simu einzig ein wenig aufwärmen. Schnörkellos ist dagegen das Spiel der Juravipers, Ajoie wechselt zur Unzeit, Henzi lanciert Rudi und dieser schiesst das 2:0. Nach rund 15 Minuten folgt Rudis dritter Streich, von hinter dem Tor umkurvt er den Torhüter und schiesst das 3:0. Ein Hattrick wie aus dem Bilderbuch. Vor der Pause gelingt Ajoie noch das 3:1. Nach der Pause hat Ajoie seine besten Minuten, mit dem 3:2 Anschlusstor scheint die Partie wieder offen. Die Juravipers, können aber wieder einen Zacken zulegen, Fräncu lanciert Ädu Kummer und dieser trifft zum 4:2. Auf den erneuten Anschluss von Ajoie zum 4:3 können die Vipers erneut reagieren, Rudi umkurvt wieder Mann und Maus und versenkt diesmal herrlich in den Winkel zum 5:3. Ajoie ist zwar nicht am Ende der Kräfte, aber am Ende des Lateins. Fräncu schiesst das 6:3 und Rudi versenkt zum 7:3 ins leere Tor. Die Vorgaben des Coaches Reto wurden hervorragend umgesetzt, defensiv tadellos und offensiv mit Rudi einen Scorer der wohl erstmals seit 20 Jahren 5 Tore in einem Spiel erzielt hat.
Juravipers – TV Flüh Hofstetten-Rodersd. 7:6 (1:3)
Im zweiten Spiel trafen die Vipers auf das junge Team vom TV-Flüh. Wir wurden von der Schnelligkeit und Durchschlagskraft des Gegners regelrecht überrumpelt. Nach 10 Minuten stand es 0:3 aus unserer Sicht. Goalie Dave sorgte dafür, dass es nicht noch schlimmer ausfiel. Vor der Pause gelingt Jäggi immerhin noch das erste Tor zum 1:3 Pausenstand. Die Devise für die zweite Halbzeit ist klar, keine Fehler in der Defensive und offensiv Fahrt aufnehmen. Der Gegner bekommt von unserer Einstellung vorerst nicht mit und erhöht das Score auf 1:5. Fräncu frägt den Coach Reto, ob er denn bereits duschen gehen kann? Der Coach verneint, schickt Fräncu wieder aufs Feld und dieser erzielt das Tor zum 2:5, weiter bringt Henzi die nötige Härte ins Spiel und kann nach mehrmaligem Versuch auch endlich ein Tor schiessen. Er knallt den Ball so stark in die Angel, dass alle mitbekommen, dass die Vipers nun im Spiel angekommen sind. Weiter hält Henzi den Weg für Rudi ums Tor frei, dieser trifft eine nicht dagewesene Lücke genau uns schon steht es nur noch 4:5. Flüh weiss nicht genau wie ihnen geschieht, unsere Härte kommt gar nicht gut an und sie geraten völlig aus dem Konzept. Fränzu bringt seine Schnelligkeit ins Spiel und kann tatsächlich zum 5:5 Ausgleich einschiessen. Die Willensstärke der Juravipers bringt uns tatsächlich zurück ins Spiel. Reicht es sogar für den Sieg? Es scheint vorerst nicht so, Flüh gelingt 5 Minuten vor Schluss doch wieder der 6:5 Führungstreffer. Wir müssen alles riskieren, nach mehreren TOP Ausgleichsmöglichkeiten müssen wir den Torhüter für einen vierten Feldspieler auswechseln und all-in gehen. Nun wirkte sogar die angesprochene Schmerztablette von Päscu, dieser erwischt den Torhüter zwischen den Beinen und so steht es 2 Minuten vor Schluss 6:6. Unsere Härte bringt uns eine Minute vor Schluss nochmals arg in Bedrängnis. Henzi muss für zwei Minuten raus! Heisst wir spielen in Unterzahl zu Ende. Flüh glaubt an den Sieg, läuft aber kopflos in einen Konter der Juravipers. Fränzu überläuft zwei Spieler, spielt in die Mitte zu Ädu Kummer und dieser erzielt 30 Sekunden vor Schluss mit einem Shorthander das Siegestor für die Juravipers. Der Rest ist Routine und der Sieg ist perfekt. So macht siegen Spass!
Vier Spiele, vier Siege! Wie kann man besser in eine Saison starten. Gerade die Tatsache, dass drei der vier Siege nach Rückstand (zum Teil klarer Rückstand) entstanden sind, spricht für eine starke Teamleistung und gute Einstellung. Da die anderen Spiele zu Gunsten der Vipers gelaufen sind, übernehmen Sie die Tabellenführung und haben sogar noch zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Bubendorf. In zwei Wochen kommt es nun zum Spitzenkampf gegen diesen Verfolger. Weiter so!!!