6. Meisterschaftsrunde 22/23 vom 22.01.2023 in Oensingen
Juravipers – Kestenholz-Niederbuchsiten 5:6 (2:3)
Gegen Kestenholz hatten die Vipers noch eine Rechnung offen aus dem Hinspiel. Die Vipers mit zwei Linien angetreten starteten gut in die Partie. Fäbu Kummer gelang mit einem Schuss in den Winkel die herrliche 1:0 Führung. Das Spiel war sehr ausgeglichen und Kestenholz hatte auch Chancen für Tore, diese nutzten sie zweimal zur 2:1 Führung. Bei dem Vipers war die Fabian-Linie (Henzi, Jäggi und Kummer) heute aber gut im Schuss und es war Kummer der zum 2:2 ausgleichen konnte. Den 2:3 Rückstand mussten die Vipers kurz vor der Pause hinnehmen. Ein Tor von Adrian Kummer zum 3:3 wurde den Vipers aberkannt, das Tor war verschoben und der Ball fand über den imaginären Pfosten irregulär den Weg ins Tor. Naja, wir kommen später noch dazu. 3:2 zur Pause für Kestenholz. Nach der Pause setzte sich Adi Kummer hinter dem Tor durch, legte zurück auf Rudolf, die Verteidiger inklusive Torhüter waren irritiert und Rudolf erzielte mittels Buebetrickli das 3:3. Das waren wir wieder im Spiel, bis Kestenholz ebenfalls ein Tor in unser verschobenes Tor erzielten, das Tor zählte zuerst nicht, danach schon, ausgleichende Gerechtigkeit, leider nein. Der Ball fand in dieser Szene den Weg zwischen den imaginären Pfosten besser hindurch. Die Vipers waren kurz unkonzentriert und lagen plötzlich 3:6 zurück. Sechs Minuten vor Schluss mussten sie aller riskieren und ersetzten fortan Goalie Scholl durch einen vierten Feldspieler. Es klappte vorzüglich, Henzi auf Rudolf und dieser trifft von der Mitte herrlich zum 4:6. Der Druck der Vipers bleibt hoch, Rudolf auf Kummer und schon steht es nur noch 5:6. Leider stehen auch nur noch 30 Sekunden auf der Uhr. Die Vipers gewinnen das Bully, Henzi wieder auf Rudolf, erneuter Schuss, der Torhüter lenkt nach aussen und Jäggi und Kummer können den Nachschuss leider nicht verwerten. Es bleibt somit bei der bitteren 5:6 Niederlage.
Juravipers – UHC Lommiswil 3:11 (2:5)
Das zweite Spiel stand unter einem schlechten Stern für die Vipers. Kurz vor dem Spiel musste Rudolf verletzungsbedingt Forfait geben, somit standen nur noch fünf Spieler im Kader der Vipers zur Verfügung. Es zeigte sich schnell, dass wir damit nicht umgehen konnten. Ohne Struktur und fixen Linien fanden die Vipers keinen Anschluss an dieses Spiel. Einen 0:3 Rückstand konnten Fäbu Kummer und Fäbu Jäggi zwar in ein 2:3 verkürzen, zur Pause aber betrug der Rückstand wieder drei Tore. 2:5! In der zweiten Halbzeit war sowohl die Kondition langsam am Ende, wie auch die Nerven der Vipers lagen blank und der Frust zermürbte die Mannschaft. Jäggi traf für die Vipers noch einmal aber die 3:11 Niederlage gibt doch schon fest zu denken.
Nach der heutigen Runde haben die Juravipers den Anschluss an die Tabellenspitze ein wenig verloren, will man noch vorne mitmischen braucht es in den letzten sechs Spielen sechs Siege. Aber zuerst gilt es Wunden lecken und das Team wieder aufzustellen.