5. Meisterschaftsrunde 22/23 vom 11.12.22 in Basel
Juravipers – UHC Lommiswil 5:6 (3:3)
An der Kadergrössen von Lommiswil merkte man schon, dass man dem Nachbar aus Bellach-Günsberg die Punkte nicht einfach überlassen möchte. Zuletzt mit nur weniger Spielern angetreten kamen die Lämmer mit Vollbesetzung nach Basel. Lommiswil effizient im Abschluss und mit einem Torhüter der kaum zu bezwingen ist stellt immer wieder eine spezielle Herausforderung dar. Das Spiel gestaltete sich wie erwartet, 80% Ballbesitz für die Juravipers und Lommiswil mit gutem Konterspiel. Fäbu Henzi konnte das Score eröffnen, erst scheiterte er am Torhüter, der Nachschuss aus spitzem Winkel sass aber dann. 1:0 für die Vipers. Lommiswil glich zum 1:1 aus und Luci Venturi brachte mit einem Schuss in den Winkel die erneute Führung. Danach drehte das Spiel zu Gunsten des Gegners. Das Mittel von Lommiswil war einfach, Pass nach vorne zum ehemaligen Hockeyspieler, mit einem Stockschlag oder Stocklupfen den Ball behalten, danach im eins gegen eins durchsetzen und zuschlagen. (Als Gegenspieler verzweifelst du an diesem Vorgehen, clever gemacht und umgesetzt, aber so ist es in der 5. Liga Unihockey Welt eben, bitte nicht jammern und das nächste Mal besser verteidigen) Es stand 2:3 als Luci den Torhüter erneut bezwingen konnte. 3:3 zur Pause. Einen 3:4 Rückstand nach der Pause kehrten unsere Venturi Brüder (Fräncu und Luci) zu einer 5:4 Führung um. Lommiswil lies sich aber nicht abschütteln und wir konnten die läuferische Überlegenheit nicht in weitere Tore umwandeln. Wir scheiterten mal für mal am hervorragenden Torhüter von Lommiswil. Wir boten Lommiswil sogar noch die Möglichkeit für Mehr. Eine zwei Minuten Strafe kurz vor Schluss gegen uns. Es wurde nochmals spannend. Lommiswil nahm sogar noch den Torhüter raus. Fränzu konnte aber den Ball gewinnen, aufs leere Tor schiessen, und…leider war der Pfosten im Weg. Statt 6:4 Sieg für die Juravipers hiess es am Schluss 5:6 Niederlage. Lommiswil traf in Überzahl und schlug 30 Sekunden vor Schluss erneut zu und bescherte den Juravipers eine schmerzliche Niederlage.
Juravipers – UHC Basel United 9:12 (3:5)
Das zweite Spiel gegen Basel bedeutete gleichzeitig der Start in die Rückrunde. Beim ersten Treffen konnten sich die Juravipers knapp mit 3:2 durchsetzen. Basel legte los wie die Feuerwehr, noch bevor wir den Ball ein erstes Mal behalten konnten stand es 4:0 für Basel. Thömu Baur konnte danach die erste Duftmarke setzen, ein Energieanfall über den Flügel brachte uns das erste Tor. Die zweite Duftmarke setzte Fäbu Henzi vor dem gegnerischen Tor, beinahe gelang im das 4:2. Beim Abschluss traf er unglücklich den Gegner an der Hand. Der getroffene Captain von Basel drehte danach komplett durch, wie von der Tarantel gestochen ging er auf Henzi los. Noch wütender machte ihn, dass Henzi cool blieb und nicht konterte. Mehrere Basler mussten die Tarantel einfangen und der Schiedsrichter stellte diese mit einer roten Karte vom Platz. Eventuell muss man sich in Basel zukünftig Gedanken zur Captain Wahl machen. Die Juravipers kamen zu 2x2 Minuten Überzahl. Eiskalt wurde dies zuerst von Rudolf, danach von Wyss ausgenutzt. Die Gemüter beruhigten sich wieder und das Resultat mit 3:4 war auch wieder besser. Schade nur gelang Basel vor der Pause noch die 5:3 Führung. Nach der Pause powerte Basel weiter, sie zogen bis zum 7:3 davon. Die Juravipers drohten unterzugehen. Sie gingen zwar nicht unter, kamen aber auch nicht mehr näher als bis auf zwei Tore heran. Beim Stande vom 6:8 riskierten wir alles und nahmen unseren Goalie heraus. Es fielen nun Tore auf beiden Seiten, die Vipers bekamen diese vorwiegend ins leere Tor aufgrund des Risikos, die Basler zeigten defensive Mängel und wurden auch bezwungen. Aber eben am Schluss war für die Vipers nichts mehr zu holen und so stand es 9:12 aus unserer Sicht.
Ausser Spesen nichts gewesen. Mit dem Ziel die Tabellenführung zu verteidigen gingen die Juravipers nach Basel. Mit Null Punkten, hängenden Köpfen und dem Wiederfinden auf Platz 3 in der Tabelle gingen wir nach Hause. Da der Co-Leader aus Reinach aber ebenfalls einmal verloren hatte, hält sich der Schaden in Grenzen und der Rückstand auf den Leader beträgt nur 2 Punkte. Jetzt wird erst einmal Pause gemacht und im neuen Jahr geht es um die Rückeroberung der Tabellenspitze.